Unabhängig von der Küchenschlachtkocherei mussten heute auch noch die Muscheln zubereitet werden:
Muscheln im Sud
Bislang am erfolgreichsten habe ich so zubereitet:
In einem großen Topf in etwas Butter eine gehackte Zwiebeln andünsten und dazu eine Portion klein geschnittenes Suppengrün und ein zwei Lorbeerblätter zugeben. Alles mit 250ml trockenem Weißwein ablöschen, die geputzten Muscheln darauf ( nachdem man vorher die Offenen aussortiert hat...) geben, Deckel drauf und alles 4 Minuten dämpfen, bis sich alle Muscheln geöffnet haben. Fertig :)
Dienstag, 27. September 2011
Kastaniencreme
Das einzige Gericht, was wohl etwas mehr gourmet ist, aber auch wirklich sehr gourmet schmeckt und mich als Einziges heute wirklich begeistert hat war folgendes:
Kastaniencreme mit Preiselbeersoße
Eigentlich auch ein wenig aufwendiges Dessert:
Für die Kastaniencreme werden vakuumierte Esskastanien zusammen mit etwas Milch, Sahne, Honig, Zimt und Nougat zu einer Creme fein püriert. Das ist eigentlich schon das ganze wirklich geniale Geheimnis. Solange man die Preiselbeersoße macht, stellt man sie etwas kalt. Für die Soße ein Glässchen Preiselbeeren zusammen mit etwas roten Traubensaft, wieder Honig und Vanillezucker und Zimt erhitzen und etwas einreduzieren lassen.
Nocken aus der Creme formen ( am besten mit Löffeln, die man vorher in lauwarmes Wasser tunkt ), hübsch anrichten und fertig....mjam mjam mjam.
Kastaniencreme mit Preiselbeersoße
Eigentlich auch ein wenig aufwendiges Dessert:
Für die Kastaniencreme werden vakuumierte Esskastanien zusammen mit etwas Milch, Sahne, Honig, Zimt und Nougat zu einer Creme fein püriert. Das ist eigentlich schon das ganze wirklich geniale Geheimnis. Solange man die Preiselbeersoße macht, stellt man sie etwas kalt. Für die Soße ein Glässchen Preiselbeeren zusammen mit etwas roten Traubensaft, wieder Honig und Vanillezucker und Zimt erhitzen und etwas einreduzieren lassen.
Nocken aus der Creme formen ( am besten mit Löffeln, die man vorher in lauwarmes Wasser tunkt ), hübsch anrichten und fertig....mjam mjam mjam.
Panierter Käse
Als potentielle Vorspeise begegnete mir ein interessantes Rezept:
Panierte Käsewürfel mit Kohlrabi
Panierte Käsewürfel mit Kohlrabi
Für das Gemüse würfelt man zunächst Kohlrabi und eine Zwiebel. Die Zwiebel wird in etwas Butter angedünstet und dann kommen die Kohlrabiwürfel dazu und werden für ca. 10 Minuten mit etwas Brühe mitgedünstet und mit Majoran, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Am Ende gibt man einfach noch etwas gehackte Petersilie darunter. Das war geschmacklich ganz ok, aber ich habe dann auch mal versucht noch etwas Sahne dazuzugeben, was das alles allerdings nicht großartig verändert hat. Bin mir noch unschlüssig, was ich von den Kohlrabi halten soll.
Für die Käsewürfel habe ich mittelalten Gauda am Stück in Würfel geschnitten und sie anschließen zunächst in verschlagenem Ei und dann in einer Mischung aus Semmelbröseln und Panko gewendet. Diese wurden dann in Butterschmalz ausgebacken. Dabei hatte ich das Problem, dass sie mir schon während des Ausbackens geschmolzen sind. Aber das Problem lässt sich vermutlich mit mehr und heißerem Fett beheben, so dass es rein technischer Natur ist. Die Käsewürfel waren schon ganz lecker.
Dreierlei Pancakes
Als Dessert hatten mich Pancakes aus meinem Dr.Oetker Buch angelacht. Um es etwas aufzupeppen ( und vor allem weil ich mich nicht entscheiden konnte ) habe ich mich noch etwas vom Pfannkuchenbuch inspiereren lassen und einfach mal ausprobiert.
Pancakes
Richtige Pancakes habe ich noch nie gemacht, bislang waren es immer Pfannkuchen oder Crepes, umso toller, dass sie wirklich so wie im Buch geworden sind! Ganz schnell lässt sich ein Teig aus Joghurt, Mehl, Ei und Backpulver und etwas Zucker zubereiten, den ich dann Esslöffelweise in eine Pfanne mit Butterschmalz gegeben habe. Das tolle und klassische Muster ergab sich dann ganz von selbst.
Allseits bekannt sind Pancakes klassisch mit Ahornsirup. Und natürlich auch allseits beliebt.
Im Dr.Oetker Pfannkuchenbuch gab es Pfannkuchen gefüllt mit einem Mango-Kiwi-Obstsalat. Ich habe es zu einer kleinen Mangosalsa umgewandelt, die aus fein gehackter Mango, Kiwis, gerösteten Kokosraspel, Honig und Zitronensaft besteht.
Die dritte Variante ( wie gesagt, vor allem zum Austesten, weil ich mich nicht entscheiden konnte ) sind Pancakes bestrichen mit etwas Cremigem zB Frischkäse oder Schmand, ein paar Apfelspalten und Apfelkraut.
Fazit: Schnell umzusetzen, aber Spektakularität mäßig. Weiß noch nicht, ich erstell am Ende einfach eine Umfrage :)
Pancakes
Richtige Pancakes habe ich noch nie gemacht, bislang waren es immer Pfannkuchen oder Crepes, umso toller, dass sie wirklich so wie im Buch geworden sind! Ganz schnell lässt sich ein Teig aus Joghurt, Mehl, Ei und Backpulver und etwas Zucker zubereiten, den ich dann Esslöffelweise in eine Pfanne mit Butterschmalz gegeben habe. Das tolle und klassische Muster ergab sich dann ganz von selbst.
Allseits bekannt sind Pancakes klassisch mit Ahornsirup. Und natürlich auch allseits beliebt.
Im Dr.Oetker Pfannkuchenbuch gab es Pfannkuchen gefüllt mit einem Mango-Kiwi-Obstsalat. Ich habe es zu einer kleinen Mangosalsa umgewandelt, die aus fein gehackter Mango, Kiwis, gerösteten Kokosraspel, Honig und Zitronensaft besteht.
Die dritte Variante ( wie gesagt, vor allem zum Austesten, weil ich mich nicht entscheiden konnte ) sind Pancakes bestrichen mit etwas Cremigem zB Frischkäse oder Schmand, ein paar Apfelspalten und Apfelkraut.
Fazit: Schnell umzusetzen, aber Spektakularität mäßig. Weiß noch nicht, ich erstell am Ende einfach eine Umfrage :)
Mission Küchenschlacht
Auf vielfachen Wunsch von Niemandem und noch nichtmal von mir selbst, habe ich nun doch beschlossen mich einmal für die Küchenschlacht zu bewerben. Auf die Idee brachte mich vor einigen Monaten bereits der Aufruf für Bewerbungen für eine Vegetarische Küchenschlacht. Nachdem ich allerdings den recht umfangreichen Bewerbungsbogen gesehn habe, bei dem für jeden Küchenschlacht-Tag schon zwei ausgereifte Rezepte eingereicht werden müssen, hatte ich die Idee wieder verworfen. Da ich nun ein kleines bisschen Leerlauf habe, habe ich die Idee dann allerdings doch nochmal aufgegriffen und mehr oder weniger ernsthaft in Angriff genommen.
Zunächst wird optional ein Video verlangt, in dem man seine Motivation zur Teilnahme darstellen soll. Mit diesem habe ich heute bereits begonnen, da ich natürlich ein begnadetes Schauspieltalent besitze...
Außerdem überfordert mich derzeit noch die Frage, welches das anspruchsvollste Gericht sei, das ich bislang zubereitet habe, ziemlich. Irgendwie war alles gleich anspruchsvoll bzw. anspruchslos.
Den eigentlichen Erfolg der Küchenschlacht machen allerdings die Gerichte aus, die man kocht und diese müssen bei der Bewerbung bereits festgelegt werden, also erfordert das schon etwas Anstrengung.
Es müssen zwei Gerichte zum Thema Leibgericht, Vorspeise, Hauptgang und Hauptgang mit Dessert eingereicht werden, die in 35 Minuten schaffbar sind. Einige Sachen wie z.B. Risotto oder selbstgemachte Nudeln sind eher kritisch und daher zu vermeiden. Gestern habe ich schon Kochbücher gewälzt und einige Rezepte rausgesucht, allerdings sind diese mehr schaffbar und weniger Gourmet. Mal sehen.
Heute habe ich einen ersten Schwung probegekocht, um rauszufinden, was schmeckt und was welches Potential hat und machbar ist. Alles was nicht gefällt, hat zumindest den Blog um Erfahrungen bereichert.
Ein Dankeschön schonmal an alle Testesser, die hoffentlich auch in Zukunft noch fleißig und vor allem kritisch Probeessen ;)
Also: Küchenschlacht-Bewerbungskochmarathon Tag 1
Zunächst wird optional ein Video verlangt, in dem man seine Motivation zur Teilnahme darstellen soll. Mit diesem habe ich heute bereits begonnen, da ich natürlich ein begnadetes Schauspieltalent besitze...
Außerdem überfordert mich derzeit noch die Frage, welches das anspruchsvollste Gericht sei, das ich bislang zubereitet habe, ziemlich. Irgendwie war alles gleich anspruchsvoll bzw. anspruchslos.
Den eigentlichen Erfolg der Küchenschlacht machen allerdings die Gerichte aus, die man kocht und diese müssen bei der Bewerbung bereits festgelegt werden, also erfordert das schon etwas Anstrengung.
Es müssen zwei Gerichte zum Thema Leibgericht, Vorspeise, Hauptgang und Hauptgang mit Dessert eingereicht werden, die in 35 Minuten schaffbar sind. Einige Sachen wie z.B. Risotto oder selbstgemachte Nudeln sind eher kritisch und daher zu vermeiden. Gestern habe ich schon Kochbücher gewälzt und einige Rezepte rausgesucht, allerdings sind diese mehr schaffbar und weniger Gourmet. Mal sehen.
Heute habe ich einen ersten Schwung probegekocht, um rauszufinden, was schmeckt und was welches Potential hat und machbar ist. Alles was nicht gefällt, hat zumindest den Blog um Erfahrungen bereichert.
Ein Dankeschön schonmal an alle Testesser, die hoffentlich auch in Zukunft noch fleißig und vor allem kritisch Probeessen ;)
Also: Küchenschlacht-Bewerbungskochmarathon Tag 1
Sonntag, 25. September 2011
Lachstartar
Schnell und lecker gemacht und weils Spaß macht:
Lachstatar
Lachstatar
Klassisch kennt man, vor allem hier im Rheinland, das Fleischtartar. Der Name spielt dabei, diese Geschichte gab auch schon Horst Lichter zum Besten, auf die Tataren an, die rohe Fleischstücke auf ihren Satteln mürbe geritten und anschließend verzehrt haben.
Ähnlich wie beim Rindertatar wird auch beim Lachs ein Stück frischer oder geräuchter Lachs in sehr sehr feine Würfelchen geschnitten und mit Salz, Pfeffer, etwas Zitrone, einer ganz fein gehackten Schalotte und etwas Olivenöl vermengt. Dazu passt beim Lachs wunderbar frischer Dill. Das Rohe Ei lassen wir allerdings lieber weg, stattdessen schmeckt vor allem Räucherfischtatar super zu kleinen Kartoffelpüfferchen. Oder ganz spartanisch auf einer Scheibe Pumpernickel..
Feigen
Dieser Beitrag soll eine Liebeserklärung an mein Lieblingsobst Feigen sein:
Jetzt fehlt nur noch ein Dessert! Mal sehen...
| Feigen... |
| ...noch mehr Feigen |
![]() |
| Die Feigenpyramide. Puh, ich Opfer.... |
Kein Obst ist auf eine solche Weise so viefältig für Salate, Hauptgerichte und Desserts einsetzbar und schmeckt dazu noch so ausgezeichnet pur, dass man es garnicht verkochen will. Um einige dieser Dinge auszuprobieren und doch noch meine pure Feigenlust befriedigen zu können, brauchte ich natürlich mehr als nur ein Paket Feigen...
Erstmal ein bisschen Feigenwissen:
Die Feige ist eine der ältestesten Nutzflanzen und kommt hauptsächlich im Mittelmeergebiet vor. An den kleinen Kernen merkt man außerdem, dass sie zu den Steinfrüchten zählt. Gottseidank beinhalten auch Feigen zu 80% Wasser ( schließlich kann ich locker 20 am Tag essen... ) und nur wenig Kohlenhydrate. Außerdem sind sie sehr Eisenhaltig, was einem Vegetarier nicht ganz ungelegen kommt. Möchte man gerne frische Feigen, so werden sie bereits vor der Ernte geerntet, da sie wie andere Früchte nachreifen und schnell in den Gärzustand übergehen. Die zu trocknenden Feigen werden allerdings erst vollreif, nach Reduktion des Wassergehaltes geerntet. Feigen werden hauptsächlich als getrocknetes Obst, insbesondere in der Weihnachtsbäckerei, verwendet. Die Feigen werden in der Sonne oder in Heißluftöfen getrocknet, wobei der Zuckergehalt bedeutend ansteigt.Interessante Verwendungen sind außerdem der sogenannte Feigenkäse, welcher aus reifen Feigen, diversen Nussartigen und Gewürzen hergestellt wird. Ich glaube, ich stand dieser Tage im Rewe sogar davor und hab es ganz interessiert betrachtet und mich gewundert, was so ein brauner Klumpatsch in der Käsetheke sucht. Beliebt sind auch Dessertwein und Kaffee aus Feigensaft bzw. gerösteten Feigen.
Da sie, wie bereits erwähnt, eine der ältesten domistizierten Früchte ist, gibt es zahlreiche Mythen um die Feige, die man sich bei Interesse gerne einmal selbst auf Wikipedia zu Gemüte führen kann.
Nun aber zum Kochen: Hat man wunderschöne frische Feigen sind sie eigentlich viel zu Schade zum verkochen. Möchte man dennoch etwas mit ihnen veranstalten so bieten sich Salate wunderbar an. Die Feige passt äußerst dankbar zu Balsamico, beliebigen Beigaben wie zB Rucola, der durch seine Würze wunderbar harmoniert, und allen Arten an Käse zB Parmesan ( mmhhh, war das lecker! ) oder ganz besonders Ziegenkäse.
Ziegenkäse und Feigen und meist auch etwas Honig sind der Klassiker schlechthin. In meiner schlaflosen Nacht habe ich folgendes Kunstwerk kreiiert:
Feigen-Ziegenkäse-Tarte
Leider kein Dr.Oetker-Rezept, aber eben habe ich in meinem Vegetarisch A bis Z einen Zwiebel-Feigen-Tarte entdeckt, der sehr sehr vielversprechend aussah!
Grundlage ist zunächst ein Mürbeteig mit Dinkelvollkornmehl ( mmmh... ). Dinkel ist ein enger Verwandter des Weizens aber im Geschmack sehr viel herzafter und gesundheitlich verträglicher, daher auch nicht jedermanns Sache. War Dinkelmehl bis vor kurzer Zeit nur in Bioläden erhältlich, so gibt es das nun in gut sortierten Supermärkten oder Drogeriemärkten mit Bioabteilung. Mit Dinkelmehl backen ist immer etwas schwierig, daher greife ich auch gerne auf das unkomplizierte Weizenmehl zurück, da es zwar einen hohen Protein- und damit Klebergehalt besitzt ist das Teigprodukt nur selten geschmeidig und sehr empfindlich. Zudem sind die Backprodukte nur kurz haltbar und werden schnell trocken. Man sollte es sich also gut überlegen, ob man mit Dinkelmehl backt oder doch beim altbewährten Weizen bleibt. Wenn es gelingt ist es allerdings sehr lecker.
Zu dem Dinkelmehl kommen also Butter bzw. Halbfettmargarine, 2 Eier, etwas Backpulver, Salz und Zucker und Majoran und Thymian, vorzugsweise natürlich frisch aus dem Kräutergärtchen. Der geknetete Teig kommt dann kurze Zeit in den Kühlschrank, damit er wieder fest und besser verarbeitbar wird.
Währenddessen habe ich 200gr Ziegenfrischkäse mit Kräutern ( gibt es als Taler zB im Netto, leider nicht ganz so günstig ), einen halben Becher Creme Fraiche und einem Schuss Milch vermengt. Wobei ich aus Resteverwertungsgründen Saure Sahne und Creme Fraiche gemixt hab, etwas fettärmer gelingt es mit Schmand.
Meine Ikea-Tarteform habe ich dann gefettet und mit Semmelbröseln ausgestreut und anschließend den erkalteten Teig mit der tollen Tupperrolle ausgerollt und einen Rand hochgezogen. Bevor der Boden 10Minuten bei 180Grad zum Vorbacken in den Ofen kommt, muss er noch mehrmals mit einer Gabel eingestochen werden.
Auf den vorgebackenen Boden kommt nun die Kräuter-Käsemischung, auf welche nochmal ein Schwung gemischte frische gehackte provencialische Kräuter kommen. Darauf werden dann fächerartig die Feigen ( man braucht etwa 10-12 ) verteilt und mit noch etwas Ziegenfrischkäse und Kräutern bestreut weitere 20 Minuten fertiggebacken.
Schon geil, so etwas morgens um 7 Uhr aus dem Ofen zu holen und zu frühstücken.. :)
Jetzt fehlt nur noch ein Dessert! Mal sehen...
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