Mittwoch, 2. Mai 2012

BAKLAVA!!!

Nachdem eines der leckersten Dinge, die ich bislang gegessen habe, selbstgemachtes Baklava bei einer Freundin war, und mich heute ein immenser Heißhunger und die Lust es selbst einmal zu probieren überkommen hat, hier also mein  Baklava-Versuch...

Crossover-Baklava


Baklava ist eine überwiegend türkische Süßigkeit, bei der man sich von einem Stückchen wohl einen ganzen Monat lang ernähren könnte. Das Gebäck basiert auf Blätterteig oder Filoteig und wird mit Pistazien ( die leider nicht sehr günstig sind, daher hab ich mich bislang noch nicht selbst herangewagt...den man braucht schon einige ), Nüssen und Mandeln gefüllt. Dabei darf viel Butter und vor allem viel Honig und Zuckersirup nicht fehlen. Traditionell wird starker schwarzer Mokka dazu serviert, das versuche ich dann morgen mal...

Eigentlich gibt es kein konkretes Baklava-Rezept, denn die Zubereitung variiert von Region zu Region sehr stark. Ich habe mich heute für eine Filoteig-Variante mit Haselnüssen, Mandeln, Pistazien und auch ein paar gehackten Erdnüssen entschieden. Also für eine eher iranische Füllung. 
Am Ende kann man noch mit etwas Rosenwasser abschmecken, das ich sehr gern habe, aber dummerweise hierbei vergessen hab... :-D Das Rosenwasser wird allerdings auch weniger in der Türkei und mehr im Iran eingesetzt. Rosenwasser kennt man vor allem aus der Marzipanherstellung. Bei uns ist es in der Küche ansonsten gänzlich unbekannt, wohingegen es im arabischen Raum vor allem bei den Süßspeisen häufig verwendet wird. Es entsteht bei der Destillation von Rosenöl aus Rosenblüten als Nebenprodukt und ist also tatsächlich ein natürliches Produkt der Rose. 
Meinen Sirup habe ich sowohl aus Zucker als auch aus Honig und etwas Zitronensaft gemacht. In die Nussmischung habe ich zusätzlich Zimt gegeben. Das alles ist eher typisch für griechisches Baklava. Es war also eher ein Crossover-Baklava.

Die Zubereitung sollte kalorientechnisch besser ein Geheimnis bleiben, der Vollständigkeit halber schreibe ich sie aber doch:

Als erstes habe ich ein Paket gute Butter in der Mikrokanne erwärmt und geschmolzen, damit sie in der Zwischenzeit etwas abkühlen kann. 
Für ein größeres Backblech habe ich insgesamt rund 750g Filo-Teig gebraucht. Dummerweise hatte ich ein Paket runden und ein Paket eckigen Teig, aber auch das lässt sich geschickt schichten. So gut es ging habe ich mit dem umgedrehten Backblech die entsprechende Form aus den runden Teigblättern ausgeschnitten. Insgesamt hatte ich 15 Blätter, ausreichend für 3 Lagen á 5 Blättern.
Mit der Butter habe ich zunächst das Blech gut eingestrichen und mit einem Teigblatt ausgekleidet ( im Zweifel kombiniert man die einzelnen Blätter möglichst gleichmäßig so, dass es passt ). Das Teigblatt habe ich wieder mit Butter bestrichen und das nächste Teigblatt darauf gelegt. So habe ich insgesamt 5 Lagen geschichtet. 
Aus 8 guten Esslöffeln Zucker, 1 Teelöffel Zimt, 100g gehackten Mandeln, 100g gehackten Pistazien ( fertig geschält gekauft und im Turbo-Chef gehackt! :) ), 200g gehackten Haselnüssen ( auch hier helfen die Chefs ) und noch einigen übrig gebliebenen gehackten Erdnüssen habe ich eine Nussmischung hergestellt. Die Hälfte der Mischung kam nun auf die erste Lage Teigblätter.
Nun schichtet man entsprechend der ersten Lage nochmal 5 Blätter mit reichlich flüssiger Butter dazwischen und gibt die zweite Hälfte der Nussmischung darauf. Wer daran zweifelt, dass es süß genug wird, kann auch gerne noch etwas Honig darauf verteilen. Nun werden die letzetn 5 Teigblätter darauf geschichtet und das Ganze wird nochmal abschließend mit Butter bestrichen. Bevor es nun in den Ofen kommt sollte man es noch mit einem scharfen Messer in kleine Rauten oder Quadrate schneiden.
Bei 200°C wird das Baklava dann etwa 25 Minuten bis es braun wird gebacken. Auch hier kann man es zwischendurch immer mal Mal wieder mit etwas Butter einstreichen.





In der Zwischenzeit kocht man sich den Sirup aus 300ml Wasser, 250g Honig, 200g Zucker und einem Spritzer Zitronensaft. Die Flüssigkeit solange einkochen, bis sie eine sirupartige Konsistenz bekommt. Hierbei muss man allerdings etwas aufpassen, denn schnell kocht man etwas zu weit und hat eine verbrannte Zuckermasse. 



Der Sirup wird dann über das warme Baklava gegeben und mit reichlich Pistazien dekoriert.



BAKLAVAAA!!!


...Leider geil...

Dienstag, 24. April 2012

Omelettewahn

....den bekomme ich sicher bald, denn ein schnelles figurfreundliches Abendessen oder ein tolles Frühstück ist mit dem Tupperware Omelettemeister ein Leichtes.

Gemüse-Omelette




Für ein kleines Omelett habe ich zunächst zwei Eier in die Unterseite des Omelettmeisters aufgeschlagen und mit dem kleinen Top-Schaber kurz verquirlt. In meinem Turbo-Chef habe ich ein Stück grüne Paprika, eine kleine Tomate und einen Pilz fein zerkleinert. Die Masse habe ich im Omelettmeister selbst mit den Eiern, etwas italienischen Kräutern ( TK ), Salz, Pfeffer und Paprikapulver mit dem kleinen Top-Schaber verrührt. Deckel drauf und für 4 Minuten bei 600 Watt in die Mikrowelle. Heraus ploppt ein fertig dampfendes saftiges Omelett, das toll zu einem frischen Salat oder einer leckeren Scheibe ( Schwarz- ) Brot passt.



Big Snack Testlauf

Da nun der Tupperware Big-Snack in den großen Mai-Wochen fü 19,90€ im Angebot ist und es mich brennend interessiert, ob er wirklich hält, was er verspricht ( obwohl ich das langsam bei Tupperware eigentlich nicht mehr zu überprüfen brauche... nach sooo vielen Tupper-Barungen! ) dokumentiere ich hier mal etwas ausführlicher meinen ersten Testlauf, der, wie ich finde, schon sehr erfolgreich war.

Gefüllte Blätterteigsnacks mit Paprika



Neben dem Herstellen von gefüllten Nudeltaschen mit Nudelteig, oder dem Verwenden von Pizzateig lässt sich auch fertig gekaufter Blätterteig toll mit dem Big Snack zu einem kleinen aufwendig aussehenden gefüllten Snack verarbeiten.



Ich habe also einfach mal einen fertigen Blätterteig aus dem Kühlregal genommen und ihn mit der Tupperware Teigrolle, die sich mit kaltem Wasser befüllen lässt, damit sich Blätterteig noch etwas besser ausrollen lässt, auf die doppelte Größe des Big Snacks ausgerollt.



Den Teig habe ich dann halbiert und eine Hälfte auf den Big Snack gelegt und etwas angedrückt. 
In jede Mulde kommt dann mit dem zugehörigem Löffel eine kleine Portion Füllung. Der Löffel hält einen etwas davon ab mit der Füllmenge zu übertreiben, so kann auch hinterher nichts heraus laufen.



Bei der Füllung selbst sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Ob süß mit Äpfel und Quark, Pflaumenmus oder Marzipan, oder herzaft mit Spinat, Pilzen, Thunfisch und Frischkäse. Dabei sind die Chef's tolle Helfer! 
Ich habe mich ganz einfach an einer Paprika-Frischkäse Füllung versucht. Hierfür habe ich eine geschälte Schalotte und eine halbe Paprika zusammen mit Philadelphia "gegrillte Paprika"  ( weil ich den grad da hatte...sonst funktioniert es mit einfachem Frischkäse genau so gut! ), Salz und Pfeffer im Multi-Chef zerkleinert und verrührt. Diese geringe Menge ( etwa eine Turbo-Chef Ladung also...aber der war grad im Kühlschrank ;) ) reicht für zwei Ladungen Big-Snacks a 12 Stück.



Nachdem jede Big-Snack Mulde also mit nicht zuviel Füllung gefüllt wurde legt man die zweite Teighälfte darüber, die man zuvor mit Wasser oder Ei eingestrichen hat. Diese drückt man ebenfalls etwas an, damit überflüssige Luft rausgedrückt wird.

Nun kann man mit der Teigrolle über den Big-Snack rollen, so dass die einzelnen Teigstege sichtbar werden. Wer das große Gefrierdepot hat kann es nun, nachdem man überflüssige Teigränder schon etwas abgemacht hat, auf den Big-Snack setzen und alles gemeinsam umdrehen. Die Meisten Big-Snacks fallen so direkt in das Depot. Bleiben welche hängen, kann man mit der Löffelrückseite etwas nachhelfen.



Die fertigen Snacks habe ich dann noch mit etwas Eigelb bestrichen und um Ofen bei 200°C etwa 15 Minuten gebacken. Wie man die Snacks gart, hängt von der verwendeten Teigsorte ab.

Fazit: Schon beim ersten Versuch eine Tupper-Barung! :)

Montag, 9. April 2012

Der erste Spargel

Weil es mich reizte schonmal bevor der heimische Spargel erschwinglich wird auszutesten, wie gut sich Dampfgarer und Spargel vertragen, habe ich aus einem Bund griechischem Spargel mit bester Dampfgarerunterstützung eine leckere Spargelcremesuppe gemacht.

Spargelcremesuppe



Zunächst habe ich die Enden des Spargels großzügig abgeschnitten und ihn mit dem Tupperware Sparschäler geschält. Dann kamen die Stangen in den Dämpfeinsatz des Microgourmets und wurden mit 400ml 20 Minuten in der Mikrowelle gedampfgart. Die Stangen bekamen einen wirklich guten Garpunkt und der im Wasserbehälter entstandene Spargelfond kann nun zu einer leckeren Suppe weiterverarbeitet werden. In einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahrt, kann man ihn auch erst einige Tage später verwenden.
Für die Suppe habe ich eine Zwiebel mit dem Turbo-Chef sehr fein geschnitten und in 2 Esslöffeln Butter angeschwitzt. Dazu kamen dann einige Esslöffel Mehl, die ich ebenfalls kurz angeschwitzt habe. Ganz langsam habe ich nun den Spargelfond mit dem Tellerbesen eingerührt und mit Gemüsebrühe bis zur gewünschten Menge und Konsistenz aufgegossen. Das ganze einmal Aufkochen lassen und mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Am Schluss kann man nun den in Stückchen geschnittenen Spargel als Einlage dazu geben.

Samstag, 7. April 2012

Bärlauchzeit

Im Garten wächst und gedeiht endlich der Bärlauch....Jippieh! Genau richtig, um die zahlreichen Tupper Bärlauchrezepte mal zu testen ;) Aber bitte keine Maiglöckchen ernten, die sind sehr giftig und ähneln dem Bärlauch sehr!

Bärlauchpesto



In meinem Multichef habe ich heute eine Bärlauchpesto zubereitet. Dazu habe ich einen Esslöffel Pinienkerne in der Pfanne ohne Fett geröstet und zusammen mit 50ml Olivenöl in den Multi-Chef gegeben. Den habe ich dann grosszügig mit Bärlauchblättern aufgefüllt und alles zerkleinert. Am Ende vermischt man dann noch einmal alles mit geriebenem Parmesan und Salz und Pfeffer.
Die Pesto passt besonders gut zu Spargel, der sich ebenfalls wunderbar dampfgaren lässt! Aus dem Sud kann man dann auch gleich noch eine Spargelcremesuppe zubereiten.




Bärlauchbutter

Die Bärlauchbutter ist unglaublich simpel: Bärlauch in den Multi-Chef geben und zerkleinern. Sehr weiche Butter dazu geben und nochmal mit dem Schneieinsatz vermengen. Am Ende nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag kann allerdings auch noch Nüssi mit einarbeiten...

Garnelenparty

Um mal die Verwertung von einigen Zutaten anzugehen gab es heute Mittag...


Zitronenrisotto mit Garnelen und Zuckerschoten



Für das Risotto habe ich erstmal 1 Knoblauchzehe und 2 Zwiebeln im Multichef ( Hach, was ein einfaches Zwiebelschneiden! Gerade beim Risotto möchte man keine dicken Zwiebelstücke... ) zerkleinert und in Olivenöl angeschwitzt. Dazu kamen etwa 200g Risottoreis, den ich kurz mit angebraten habe. Anschließend wurde alles mit trockenem Weißwein abgelöscht. In regelmäßigen Abständen, wie schon so oft beschrieben, habe ich Brühe dazu gegeben, eingekocht und natürlich fleissig rumgerührt. Nachdem ich das etwa 30 Minuten betrieben habe, konnte ich unter die gegarten Reiskörner etwas geriebenen Parmesan, den Abrieb einer Bio-Zitrone und noch etwas Zitronensaft rühren.
Währenddessen habe ich große Garnelen, die ich noch samt Schale eingefroren hatte, nachdem ich damals einige zuviel frisch gekauft habe, komplett in den Dampfgarer gegeben und 20 Minuten in der Mikrowelle gegart. Auch hier erlebte ich wieder eine Tupper-Barung. Denn aus den Vereisten Krustentieren, denen ich nicht mehr viel Potential zugetraut habe, wurde wirkliche lecker saftige Garnelen. Außerdem entstand im Wasserbehälter ein fantastischer Fond, um eine leckere Soße zu machen. 




Das Fleisch habe ich dann ausgelöst und zusammen mit den Zuckerschoten in heißem Olivenöl kurz mit groben Meersalz angebraten.



Leckere Ostern!

Heute ging die Osterbackwerkstatt in die nächste Runde.. ;)

Osterlamm


Das Osterlamm aus der zweiteiligen Osterlammbackform darf natürlich an keinem Osterwochenende fehlen. Hierfür habe ich einfach einen Rührteig aus 3 Eiern, 75g Butter, Vanillezucker, 125g Mehl, 2 EL Speisestärke und etwas Zitronenaroma zubereitet. Das ganze kam in der gut ausgefetteten und gemehlten ( ! vor allem am Kopf wichtig! ) etwa 40 Minuten in den Ofen bei 180°C.


Annikas Ostertorte




Da ich mir einen kleinen Marzipanhasen gekauft habe, der natürlich auch würdig zu Ostern verwendet werden wollte, habe ich mich als bekennender wenig tortentalentierter Mensch an eine Ostertorte gewagt. Hierfür habe ich erstmal einen Knetteig aus etwa 100g Mehl, 1 TL Backpulver, 25g Zucker, Vanillezucker und 75g Margarine hergestellt. Wer möchte kann die doppelte Menge machen und noch ein paar Osterkekse ausstechen, die man ebenfalls schön auf den Kuchen dekorieren kann. Ansonsten knetet man mit etwas Milch noch 2 EL Kakaopulver unter und füllt damit gleichmäßig den Boden einer Springform. Der Teig wird dann gleichmäßig mit einer Gabel eingestochen und 15 Minuten bei 180°C Ober-Unterhitze gebacken. Den Boden gibt man dann zum Auskühlen direkt auf die Kuchenplatte.
Wer sich gerne darüber ärgert, dass die Tortenspitze nach dem Zubereiten einer Cremetorte schon stark in Mitleidenschaft genommen wurde, da man direkt alles auf der Kuchenplatte zubereitet, kann einen Bogen Backpapier in Streifen schneiden und diese nochmal halbieren. Die Streifen ordnet man dann sternförmig auf der Tortenspitze an, so dass alles bedeckt ist, und legt nun erst den Boden darauf. 
Für den Versuch von Biskuitböden, mit denen ich ebenfalls gerne auf Kriegsfuß stehe, habe ich als erstes 3 Eier mit 4 EL heißem Wasser eine gute Minute schaumig aufgeschlagen. Dazu lässt man dann 125g Zucker und etwas Vanillezucker einrieseln und rührt gute 2 Minuten kräftig weiter. Nun siebt man in 2 Ladungen über die Eimasse 75g Mehl gemischt mit 75g Speisestärke, 2 TL Backpulver und 2 EL Kakao ( am besten mit dem Tupperware Mehlsieb ;) ) und hebt es mit einem Teigschaber vorsichtig unter. Zu der Masse kommt zum Schluss noch 75g flüssige aber schon etwas erkaltete Butter. Das Schmelzen kann man toll mit der Mikrokanne in der Mikrowelle machen. Den Teig gibt man nun in eine mit Backpapier ausgelegte Backform und lässt ihn etwa 25 Minuten bei der selben Hitze backen.
Für die Füllung schlägt man 3 Pakete Sahne mit 2 Päckchen Sahnesteif und Vanillezucker. In der Zwischenzeit lässt man eine Dosen Mandarinen abtropfen und fängt den Saft auf. Von dem Saft kann man dann einige Esslöffel unter die Sahnemischung heben. Um das Mandarinenaroma zu intensivieren lässt sich hier ganz toll die Tupper Mandarinen-Essenz einsetzen. Unter eine Hälfte der Sahne gibt man die abgetropfen Mandarinen.

Nun gehts ans Schichten: Der abgekühlte Mürbeteigboden wird mit Kirschmarmelade bestrichen. Den abgekühlten Biskuitboden halbiert man und legt eine Hälfte auf die Marmelade. Darauf verteilt man gleichmässig die Mandarinen-Sahne und legt den anderen Biskuitboden darauf. Die ganze Torte wird dann man der restlichen Sahne verkleidet.
Bei der Dekoration ist alles offen: Für die Seiten habe ich Kokosraspel etwas angeröstet, schön kann man hier aber auch essbares Ostergras oder Pistazien verwenden. Auf der Torte kann man dann nach Lust und Laune Eier, Kekse und Marzipanfiguren verteilen. Fertig ist das Tortenmassaker...