Dienstag, 3. Juli 2012

Zwiebelkuchen

An dieser Stelle moechte ich mich ganz herzlich bei Patti bedanken, die die letzten  zwei Tage sooo viel ueber ihren Zwiebelkuchen ( und seinen Nachwirkungen...;) ) geredet hat, dass ich mir heute selbst einen machen musste:

Zwiebelkuchen



Die vermutlich klassischere Variante ist der Zwiebelkuchen mit Hefeteig, quasi eine Zwiebelpizza. Da ich allerdings praktischerweise auch ein Rezept mit Quark-Oel-Teig gefunden hab, um meine Quarkreste zu verwerten, und ich ebenso Fan von Quiches mit einem leckeren Muerbe- oder Quarkteig anstelle des manchmal etwas trockenen Hefeteigs bin, habe ich mich also fuer einen echten "Kuchen" entschieden.

Fuer Rand und Boden habe ich zunaechst einen Knetteig aus 200g Mehl, etwas Backpulver, Salz, 125g Magerquark, etwas Milch und 50ml Oel hergestellt, ganz wie Meister Oetker es verlangt. Um das spätere Ablösen zu erleichtern, habe ich den Springformboden mit Backpapier ausgelegt und den Rand der Springform gefettet und gemehlt. Den Teig habe ich dann hineingedrueckt und einen gleichmaessigen Boden und einen Rand geformt.

Bei der Fuellung weiche ich aus vegetarischtechnischen Gruenden etwas von der traditionellen Zwiebelfuellung, in die immer reichlich Schinken und Speck gehoert, etwas ab. Damit der Zwiebelkuchen also trotzdem einen etwas vielfaeltigeren Geschmack bekomm, habe ich insgesamt zwei Stangen Porree und 3 große Zwiebeln in sehr feine Ringe geschnitten und etwas angebraten.
In einer Schuessel werden dann etwa 150g Creme Fraiche, 1 Ei zur Bindung und 25g Speisestaerke verruehrt. Damit der Kuchen auch ohne Speck herzaft wird, habe ich noch geriebenen Kaese dazu gegeben. Besonders gut kann man hier auch sehr herzafte Sorten wie Gruyere-Kaese verwenden. Bei mir tats aber auch der einfache Pizza-Reibkaese, der schon im Kuehlschrank lag... ;)



Die Fuellung wird noch etwas mit Salz, Pfeffer, Muskat und Schnittlauchroellchen abgeschmeckt und dann auf den vorbereiteten Boden gegeben.



Der ganze Kuchen kommt dann bei etwa 180°C fuer eine knappe Stunde in den Ofen. Funktioniert auch zur Nicht-Zwiebelkuchen-Zeit ganz gut.:)

Montag, 2. Juli 2012

Jordskokker

Den heutigen Blogeintrag widme ich einem aufkommenden Stern am daenischen Gemuesehimmel – den Jordskokker! Wir kennen Jordskokker allerdings ebenso als eher seltene und doch recht teure Knolle unter dem Namen Topinambur oder im englischen Sprachrraum als Jerusalem-Artischocke.
Roh laesst sie sich zu Salaten oder Getraenken und Verdauungsschnaps verarbeiten und ist ebenso nutzbar zur Erzeugung von Bioenergie. Die kartoffelaehnliche Knolle besitzt ausserdem das fuer Diabetiker besonders vertraegliche Inulin.
Natuerlich kann man aber auch den Versuch starten ein sehr leckeres Essen aus Jordskokker zu machen…:)
Jordskokkersuppe und Jordskokkerchips


 
Eigentlich eine traditionelle einfache Annikasuppe: Gehackte Schalotten und etwas Knoblauch werden in heissem Oel kurz angebraten.  Anschliessend loescht man die glasigen Zwiebeln mit dem teuersten Weisswein in naechster Umgebung ab und gibt geschaelte und  in Stuecke geschnittene Jordskokker zum kurzen Anroesten dazu. Das Ganze wird dann mit frischem Gemuesefond oder Wasser und dem Bruehe-Substitut seiner Wahl abgeloescht und gar gekoechelt.  Kurz vor dem Puerieren  kann man nun noch etwas Sahne hinzugeben und das ganze nocheinmal kurz aufkoecheln lassen. Abschliessend wird mit Ingwer, Salz, und Pfeffer abgeschmeckt  und mit frischen Schnittlauchroellchen dekoriert.
Fuer ein besonderes Suppeneinlagenhighlight ( und ich befuerchte ich bin nun nicht mehr im Stande eine Suppe ohne es zu Kochen, geschweige denn zu Essen und fuer gut zu befinden… ) kann man einige Topinamburknollen mehr kaufen, schaelen und per Hand oder mit einer Hobel in sehr duenne Scheiben schneiden.  Die Scheiben lassen sich dann recht fix in heissem Oliveoel ausbacken ( frittieren :) aber ausbacken hoert sich irgendwie gesuender an… ). Nachdem man sie herausgeangelt hat, laesst man sie kurz auf Kuechenpapier ( wer es auf daenische Art machen moechte nimmt Toilettenpapier… ) abtropfen . Die Chips kann man nun mit Salz und anderen Gewuerzen seiner Wahl verfeiern und als knusprigen Kontrast zur Suppe essen. Oder aber man isst Chips mit Suppe…

Mittwoch, 27. Juni 2012

Dänischer Geburtstag

Nachdem ich mich gefragt hatte, ob es in den dänischen Gefilden einen "typischen" Geburtstagskuchen ( wobei mir auch kein typischer deutscher Geburtstagskuchen einfallen würde....nur ein typischer Annikakuchen aus viel Schokolade und Smarties :) ) bin ich heute prompt einer sehr netten dänischen Geburtstagstradition, abgesehen davon sein Haus mit dänischen Flaggen zu  tapezieren, belehrt worden: Dem Kagemand.
Der Kagemand ist ein Kuchen in Form eines Mannes ( oder in der emanzipierten Variante in der Form einer Frau, dann ist es allerdings eine kagekone ), der mit reichlich Zuckerguss und unermesslich viel Süßkram dekoriert wird, wobei der Google-Bildersuche entsprechend der Fantasie hier definitiv keine Grenzen gesetzt sind. Eigentlich eine Tradition für die etwas kleineren Bürger unter uns, aber dazu zaehle ich nun mal alle unter 2 Meter. Daher konnte ich auch schon mein erstes Kagemaend-Opfer ausmachen.
Grundsaetzlich scheint es für den Kagemand mehrere Varianten zu geben: So laesst er sich traditionell direkt aus einem süßen Hefeteig, zum Beispiel dem fünener Brauner-Zucker-Kuchen, formen oder aus einer Komposition aus Boller herstellen. Da alle meine Backwerke hier sowieso hoffnungslos dem Untergang geweiht sind und mein Schokoladenkuchenbedüfnis dringend befriedigt werden wollte ( es fallen ja Reste ab...hrhr! ) habe ich ihn aus einem Schokoladenkuchenteig ausgeschnitten.

 

Annikas Kagemand



Fuer den Ruehrteig habe ich zunaechst 200g Margarine mit 150g Zucker, etwas Vanillezucker, einer Prise Salz und 3 Eiern verruehrt. Dazu kamen dann etwa 250g Mehl, etwas Kakaopulver, einige Essloeffel Milch und etwas Backpulver. Abschließend werden etwa 100g gehackte Schokolade untergehoben. Bei etwa 180 Grad habe ich dann ( versucht ) in einer mit Backpapier ausgelegten Springform einen Schokoladenboden auszubacken. Uebrig gebliebener Teig wurde zu Muffins verarbeitet, die allerdings in keinster Weise mit meinem neuesten Schokoladenmuffinerlebnis mithalten konnten.

Nach dem Erkalten habe ich nun versucht einen Kuchenmann aus dem Kuchenboden auszuschneiden. Aus Puderzucker habe ich mit etwas Wasser ( leckerer schmeckts allerdings mit Limonade oder Orangensaft... ) einen nicht zu flüssigen Zuckerguss angerührt und ihn in einen Frischhaltebeutel umgefüllt. Von diesem habe ich eine kleine Ecke abgeschnitten und dann versucht den Kagemand zu dekorieren... Wer moechte nicht gerne Haar aus Gummifröschen? :)
Zum guten Schluss dürfen natürlich auch hier die Fähnchen nicht fehlen!


Tilykke med fødsedsdagen! :)

Sonntag, 10. Juni 2012

Fitness-Muffins

Heute habe ich mich mal an einer "gesunden" Muffinvariante versucht...
Das Rezept ließ schon ein seltsames Ergebnis vermuten, aber eigentlich ist das Ergebnis doch ganz essbar:

Aeble-Havregryn-Muffins ( Apfel-Haferflocken-Muffins ;) )



Zunächst habe ich etwa 5 sehr kleine Äpfel geschält und in kleine Stückchen geschnitten. Die Stückchen habe ich dann mit 65g Zucker, 60g Haferflocken, 200g Mehl, etwas Backpulver und Vanillezucker und Zimt vermengt. In einer anderen Schüssel habe ich mit einer Gabel ein Ei, 100g Naturjoghurt, 1 EL Öl und 125ml Milch vermengt. Mit 0,1%tigem Joghurt und entrahmter Milch werden es auch direkt low-fat Muffins.

Danach werden beide Massen miteinander vermengt, am besten mit den Händen, und in Muffinförmchen verteilt. Obendrauf werden noch einige Haferflocken verteilt. Die Muffins werden dann bei 180° etwa 20 Minuten gebacken.
Am besten setzt man die Muffinförmchen in eine Muffinform, da man sonst, wie ich hier, das Problem hat, dass sie einem aus der Form laufen. Außerdem kämpfe ich noch mit dem Ofen, der mir etwas zuviel Unterhitze produziert, vielleicht war es allerdings auch nicht so klug sie auf ein wärmeleitendes Blech zu setzen....
Um sie dann zu retten bestreut man sie einfach mit reichlich Zimt-Zucker :-D

Mälk!

Als ich mich hier das erste Mal auf die Suche nach Milch im Kühlregal machte, war ich zugegebenermaßen doch etwas überfordert. Zunächst gibt es hier nur sehr wenig Joghurt im Becher und auch nahezu keine kleinen Desserts. Bis auf Fruchtzwerge und einige andere wenige Ausnahmen, findet man alle Milchprodukte, die man sucht, in 1l Tetrapacks mit recht identischen Designs, ähnlich der Vla-Mania in den niederlänischen Kühlregalen. Auf dem Großteil dieser steht Maelk mit diversen Vorsilben... skummet...tyk...kaerne...let...sod...sour... Für einen nicht-Dänen auf den ersten Blick also nicht ganz so eindeutig. Skummet Maelk ist dabei die entrahmte Milch mit 0,1% Fett, die hier standardmaessig gekauft wird, anders als in Deutschland, wo man diese nur in wenigen ausgewählten Geschaeften findet. Beliebt ist hier ebenfalls die Tyk-Maelk ( Dickmilch ), mit der sich auch selbst Joghurt heranzüchten lässt, und die Kaerne-Maelk ( Buttermilch ). Gerne trinkt man hier auch einen halben Liter Milch zur Frokost, dem kalten Mittagessen.
Joghurt findet sich ebenfalls hauptsächlich in großen Tetrapacks in wenigen ausgesuchten Sorten. Quark habe ich bislang noch garnicht entdeckt.

Hier gibt es einen ganz netten Überblick vom dänischen Marktführer Arla: http://arla.dk/Produkter/Kategorier/Malk-og-flode/


Immer wieder fiel mir allerdings eines ins Auge: Koldskal. Bereits an einem meiner ersten Tage hier hatte ich ein kleines Dessertöpfchen Koldskal mit Keksen ( Kammerjunkers ) gegessen, in der Erwartung es sei Joghurt. Entsetzt stellt ich damals die flüssige Konsistenz und den buttermilchartigen Geschmack fest. Mittlerweile kenn ich das Fable der Dänen für derartige Desserts und habe selbst eines entwickelt :) Mutig habe ich mir einige Wochen später einen Tetrapack Koldskal gekauft und ( schließlich war ich jetzt auf was komisches eingestellt ) wurde von seinem erfrischendem Geschmack sehr beglückt. Da ich nun täglich mindestens einen halben Liter Koldskal konsumiere und das den deutschen Lesern ja nicht vorenthalten möchte, hier also ein Rezept für selbstgemachten Koldskal:

Koldskal



Koldskal ist eine Spezialität der dänischen Küche und bedeutet direkt übersetzt Kaltschale, was garnicht so unnaheliegend ist. Besonders beliebt ist es daher auch im Sommer, da es wirklich unglaublich erfrischend schmeckt.

Den Saft und die abgeriebene Schale einer Zitrone schlägt man zusammen mit einem Ei, einigen Esslöffeln Zucker und einem Liter Buttermilch auf. Dazu kann man ebenfalls gut das Mark einer Vanilleschote geben. Für einen intensiveren Geschmack lässt man den Koldskal einige Zeit im Kühlschrank ziehen.

Traditionell wird er mit Kammerjunkers ( dänischem Sandgepäck ), Zwieback oder trockenem Schwarzbrot mit Zucker serviert.

Allerdings lässt sich fast alles hereinbröseln und beglückt essen: Butterkekse, alte Zimt Jumbosnegl vom Vortrag von 7/11.... dennoch sind kleine Kammerjunkers auch mein Favorit. Als Fertigprodukt gibt es ebenfalls Koldskal mit Erdbeeraroma, den ich allerdings noch nicht probiert habe, weil mir die Standardversion Koldskål med tykmælk og æg schon zu gut schmeckt.

Samstag, 26. Mai 2012

Bollen

The show must go on....auch aus Dänemark und vorzugsweise mit dänischen Rezepten ;)

Gerade verwöhne ich mich mit einem selbstgebackenem Hefebollen mit Smoer ( Butter ;) ) und etwas Marmelade.

Diese Boller sind mir hier schon häufiger an allen Backwarenauslagen und Backmischungsabteilungen begegnet, hier also ein traditionell dänisches Brötchenrezept, das natürlich für die Hefe-Peng-Schüssel von Tupperware wie gemacht ist ;)

Dänische Boller



Mit etwa 20g Frischhefe, 500ml lauwarmen Wasser, Salz, etwas Zucker und einem EL Öl setzt man sich zunächst einen Hefeteig ansatz an. Dabei muss die Frischehefe völlig aufgelöst werden. Das ganze lässt man einige Minuten zum gären ruhen und vermengt 600g Mehl dazu. Davon kann man etwa ein Drittel auch als Vollkornmehl ersetzen.
Der Teig bleibt nun an einem warmen Ort abgedeckt solange stehen, bis es "peng" macht und dann kann man ihn zu einer poelse ( Wurst ;) ) formen und in etwa 10 Stücke schneiden, die man sich zu runden Bollen formt.  Die etwa 10 Boller bei 200 Grad 15 Minuten goldbraun backen.
Nach Belieben kann man sie vorher mit etwas Kondensmilch bestreichen und diverse Körner darauf geben. Oder Sukkade, Rosinen und Schokoladenstückchen unterkneten...



Mittwoch, 2. Mai 2012

BAKLAVA!!!

Nachdem eines der leckersten Dinge, die ich bislang gegessen habe, selbstgemachtes Baklava bei einer Freundin war, und mich heute ein immenser Heißhunger und die Lust es selbst einmal zu probieren überkommen hat, hier also mein  Baklava-Versuch...

Crossover-Baklava


Baklava ist eine überwiegend türkische Süßigkeit, bei der man sich von einem Stückchen wohl einen ganzen Monat lang ernähren könnte. Das Gebäck basiert auf Blätterteig oder Filoteig und wird mit Pistazien ( die leider nicht sehr günstig sind, daher hab ich mich bislang noch nicht selbst herangewagt...den man braucht schon einige ), Nüssen und Mandeln gefüllt. Dabei darf viel Butter und vor allem viel Honig und Zuckersirup nicht fehlen. Traditionell wird starker schwarzer Mokka dazu serviert, das versuche ich dann morgen mal...

Eigentlich gibt es kein konkretes Baklava-Rezept, denn die Zubereitung variiert von Region zu Region sehr stark. Ich habe mich heute für eine Filoteig-Variante mit Haselnüssen, Mandeln, Pistazien und auch ein paar gehackten Erdnüssen entschieden. Also für eine eher iranische Füllung. 
Am Ende kann man noch mit etwas Rosenwasser abschmecken, das ich sehr gern habe, aber dummerweise hierbei vergessen hab... :-D Das Rosenwasser wird allerdings auch weniger in der Türkei und mehr im Iran eingesetzt. Rosenwasser kennt man vor allem aus der Marzipanherstellung. Bei uns ist es in der Küche ansonsten gänzlich unbekannt, wohingegen es im arabischen Raum vor allem bei den Süßspeisen häufig verwendet wird. Es entsteht bei der Destillation von Rosenöl aus Rosenblüten als Nebenprodukt und ist also tatsächlich ein natürliches Produkt der Rose. 
Meinen Sirup habe ich sowohl aus Zucker als auch aus Honig und etwas Zitronensaft gemacht. In die Nussmischung habe ich zusätzlich Zimt gegeben. Das alles ist eher typisch für griechisches Baklava. Es war also eher ein Crossover-Baklava.

Die Zubereitung sollte kalorientechnisch besser ein Geheimnis bleiben, der Vollständigkeit halber schreibe ich sie aber doch:

Als erstes habe ich ein Paket gute Butter in der Mikrokanne erwärmt und geschmolzen, damit sie in der Zwischenzeit etwas abkühlen kann. 
Für ein größeres Backblech habe ich insgesamt rund 750g Filo-Teig gebraucht. Dummerweise hatte ich ein Paket runden und ein Paket eckigen Teig, aber auch das lässt sich geschickt schichten. So gut es ging habe ich mit dem umgedrehten Backblech die entsprechende Form aus den runden Teigblättern ausgeschnitten. Insgesamt hatte ich 15 Blätter, ausreichend für 3 Lagen á 5 Blättern.
Mit der Butter habe ich zunächst das Blech gut eingestrichen und mit einem Teigblatt ausgekleidet ( im Zweifel kombiniert man die einzelnen Blätter möglichst gleichmäßig so, dass es passt ). Das Teigblatt habe ich wieder mit Butter bestrichen und das nächste Teigblatt darauf gelegt. So habe ich insgesamt 5 Lagen geschichtet. 
Aus 8 guten Esslöffeln Zucker, 1 Teelöffel Zimt, 100g gehackten Mandeln, 100g gehackten Pistazien ( fertig geschält gekauft und im Turbo-Chef gehackt! :) ), 200g gehackten Haselnüssen ( auch hier helfen die Chefs ) und noch einigen übrig gebliebenen gehackten Erdnüssen habe ich eine Nussmischung hergestellt. Die Hälfte der Mischung kam nun auf die erste Lage Teigblätter.
Nun schichtet man entsprechend der ersten Lage nochmal 5 Blätter mit reichlich flüssiger Butter dazwischen und gibt die zweite Hälfte der Nussmischung darauf. Wer daran zweifelt, dass es süß genug wird, kann auch gerne noch etwas Honig darauf verteilen. Nun werden die letzetn 5 Teigblätter darauf geschichtet und das Ganze wird nochmal abschließend mit Butter bestrichen. Bevor es nun in den Ofen kommt sollte man es noch mit einem scharfen Messer in kleine Rauten oder Quadrate schneiden.
Bei 200°C wird das Baklava dann etwa 25 Minuten bis es braun wird gebacken. Auch hier kann man es zwischendurch immer mal Mal wieder mit etwas Butter einstreichen.





In der Zwischenzeit kocht man sich den Sirup aus 300ml Wasser, 250g Honig, 200g Zucker und einem Spritzer Zitronensaft. Die Flüssigkeit solange einkochen, bis sie eine sirupartige Konsistenz bekommt. Hierbei muss man allerdings etwas aufpassen, denn schnell kocht man etwas zu weit und hat eine verbrannte Zuckermasse. 



Der Sirup wird dann über das warme Baklava gegeben und mit reichlich Pistazien dekoriert.



BAKLAVAAA!!!


...Leider geil...